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50 Jahre "Jugend Forscht"

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Aufgewachsen in der Einflugschneise des Berliner Flughafens Tempelhof hatte Pawel Piotrowski den Luftverkehr schon früh im Blick. Der Sohn polnischer Einwanderer entwickelte Flügel, die er sich von einem startenden Schwan abgeguckt hatte - und holte damit 2002 den "Jugend forscht"-Sieg im Fachgebiet Physik. Und auch heute lässt ihn der Traum vom Fliegen nicht los: Er arbeitet an neuen Flugzeugflügeln bei Lufthansa Technik in Hamburg und promoviert zu dem Thema gleichzeitig an der TU Berlin. Zwischen den beiden Orten pendelt er wöchentlich - dazu nimmt er allerdings den Bus, nicht den Flieger.

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"FreeGeo" - hinter diesem Namen steckt ein riesiger Erfolg für Lennart Kleinwort. Es ist eine App, die er als 14-Jähriger entwickelte und die ihm jetzt schon sein Studium sichert. Denn er gewann damit nicht nur den "Jugend forscht"- Bundessieg, sondern sogar die Weltmeisterschaft für Jungforscher "ISEF" ("International Science and Engineering Fair"). Sein Preis: ein 50.000 Dollar-Stipendium. Dabei ist seine App im Grunde ganz einfach: Sie lässt den Nutzer geometrische Figuren zeichnen.

Zum Glück aber ist Französisch lernen nicht ganz so leicht, denn sonst wäre der 16-Jährige wohl nicht zum Schüleraustausch nach Paris gekommen - die Stadt hat es ihm angetan.

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"FreeGeo" wird auch von manchen Lehrern als Ergänzung zu den Mathe-Aufgaben aus den Schulbüchern genutzt. Hier erklärt Lennart Kleinwort, wie die App funktioniert und weshalb sie ihn selbst so sehr begeistert.

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"Die Untersuchung des Vitamin-C-Gehalts der Gartenkresse" - so lautete das Thema, mit dem sie bei "Jugend forscht" 1967 den Bundessieg holte. Damals hieß Ilona Schulze noch Ilona Schüttler. Für Naturwissenschaften interessierte sie sich schon seit ihrer Kindheit, aber erst mit der Auszeichnung im Rücken wagte sie sich an ein Chemie- und Physik-Studium. Als Lehrerin versuchte sie dann ein Leben lang, ihre Schüler für die Wissenschaft zu begeistern. Und als Jury-Mitglied war sie seit den 90er-Jahren auch bei "Jugend forscht" wieder mit dabei.

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1980 experimentierte er bei "Jugend forscht" noch mit Tee - heute ist Alexander Kekulé ein angesehener Virologe, lehrt an der Universität Halle-Wittenberg. Feuer für die Chemie fing er im Deutschen Museum, wo er sich in seiner Jugend in die Welt der Biochemie einlesen konnte.

Einen kleinen Rundgang in der Bibliothek kann man heute, 35 Jahre später, auch virtuell vornehmen.

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Kaum zu fassen, aber Andreas Schleicher, der in Deutschland den Spitznamen "Mr. PISA" hat, war für das Gymnasium nicht geeignet - fanden seine Grundschullehrer. Trotzdem legte er das Abitur ab, studierte und ist mittlerweile einer der berühmtesten Bildungsforscher. Denn seit 20 Jahren koordiniert er für die OECD das PISA-Programm. Dabei hat auch er mal klein angefangen: Bei "Jugend forscht" nahm er 1984 mit einem Spracherkennungsprogramm teil. Den Zugang zu Technologie findet er heute wichtiger denn je.

Und wie schlau sind Sie?  Testen Sie anhand dieser PISA-Beispielaufgaben Ihr Wissen.

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Gemeinsam mit seinem Cousin Dirk Schleicher (rechts) entwickelte er "SASCHA", ein Computerprogramm zur automatischen Spracherkennung. Damit gewannen die beiden Hamburger Schüler 1984 den Sonderpreis vom Bundesministerium für Post und Telekommunikation.

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... war am Overhead-Projektor aufgefallen, dass übereinander geklebte Tesa-Streifen auf den Folien unterschiedliche Farben auf der Projektion verursachen. Diesem Phänomen wollte sie bei "Jugend forscht" nachgehen und traf dort auf ...

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Er erforschte zunächst die schädigenden Folgen von Extremlautstärken. Doch als er auf Constanze Schmidt traf, stieß er ein gemeinsames Projekt an. Es wurde eine Therapie gegen das Schielen, mit der die beiden 2001 bei "Jugend forscht" einen Preis gewannen.

Heute arbeiten beide auf dem gleichen Campus in Heidelberg, beide als Forscher. Auch das haben sie aus dem Wettbewerb mitgenommen.

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Die Karriere als Rockmusiker stellte Marc Brunke mit 18 Jahren hinten an – zu sehr störten ihn der Kabelsalat und das häufige Brummen und Rauschen bei Live-Konzerten. Er entwickelte deswegen eine Technik, mit der Töne störfrei übertragen werden können - heute bekannt als Glasfasernetzwerke.

1992 stellte er seine Idee erstmals bei "Jugend forscht" vor. Damit gewann er den Bundessieg und gründete seine Firma "Optocore". Doch die Begeisterung bei potenziellen Kunden blieb vorerst aus. Nachdem er kurz vor der Pleite stand, kam allerdings der Durchbruch. Und heute gibt Marc Brunke den Ton in seiner Branche an.

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Oxford und Harvard - wer diese beiden Namen als Forschungsstationen im Lebenslauf stehen hat, zählt zu den Besten. Von denen war Katja Schmitz schon immer eine und sie suchte permanent nach weiteren Herausforderungen: Sieben Mal nahm sie bei "Jugend forscht" teil, jedes Mal in einem anderen Fachgebiet und jedes Mal hat sie gewonnen.

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Ob sie Spinat und Rhabarber auf ihren bitteren Geschmack untersuchte oder bei verschiedenen Fußböden nach elektrischen Feldern forschte - Katja Schmitz knackte jede noch so harte Nuss. Inzwischen ist die 36-Jährige Professorin für Biochemie und immer noch genauso wissbegierig wie damals.

Mehr als die Hälfte ihrer gesamten Schullaufzeit hat Katja Schmitz mit Projekten und Experimenten für "Jugend forscht" verbracht. Von 1991 bis 1997 nahm sie an jedem Wettbewerb teil und gewann zahlreiche Preise. Die beiden herausragendsten waren für sie die Forschungsreisen in die USA: 1995 gewann sie im Fachgebiet Chemie mit dem Projekt "Vom stumpfen Zahn zum Nierenstein – auf den Spuren der Oxalsäure" die Teilnahme an einem Summer Science Program in Massachusetts. 1996 erlebte sie "die sechs wohl aufregendsten Wochen meines Lebens" bei einem Sommerprogramm der Universität von Rhode Island, nachdem sie im Fachgebiet Physik den 3. Platz im Bundeswettbewerb belegt hat.

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"Marec Hase - 17 Jahre alt - gewinnt beim Landeswettbewerb von 'Jugend forscht' den 1. Platz mit der Konstruktion eines Tandemdreirads."

So hätte auch ein Artikel in Hases Lokalzeitung beginnen können - heute steht der Text auf der Homepage von "Hase Bikes" - der Firma, die aus Hases "Jugend forscht"-Idee entstanden ist.

Er stellt Liegeräder und Tandems her und verkauft diese mittlerweile auf der ganzen Welt. Seine Räder haben sich seit der "Jugend forscht"-Teilnahme verändert, aber Hases Begeisterung für Zweiräder hat bis heute nicht nachgelassen.

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Bei Ibbenbüren in Westfalen hat Norbert Jorek eine riesige Teichlandschaft angelegt. Besucher flanieren hier zwischen Gartenteichen umher, während Taucher die Unterwasserwelt des großen künstlichen Sees erkunden. Umweltschutz und die Natur hatten es Norbert Jorek schon angetan, als er für "Jugend forscht" die Rabenkrähe untersuchte.

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Ein Projekt von Afanasia Zwick und Michael Böddeker.

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Produktion: Deutschlandfunk 2015

Projekt-Redaktion:
Kate Maleike und Uli Blumenthal

Online-Redaktion:
Peter Vollmer

Redaktionelle Zuständigkeit Onlineauftritt: Dr. Nicola Balkenhol

Quellen:
Bild- und Tonmaterial von Afanasia Zwick und Michael Böddeker / Archivbilder von "Stiftung Jugend forscht e. V."

Deutschlandradio, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Postanschrift: Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Gesetzlicher Vertreter: Intendant Dr. Willi Steul
Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer: DE 123052353
Verantwortlich im Sinne des Rundfunkstaatsvertrags: Andreas-Peter Weber (Programmdirektor)
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